Wie finde ich einen Coach für Business-Coaching ?

Geht das nur noch „online“ ? Nicht nur in Städten wie Hannover gibt es heute eine Reihe geeigneter Berater, die nicht in Datenbanken aufgeführt sind. Im Großraum Hannover und Niedersachsen werden Coaching-Angebote heute noch nicht systematisch veröffentlicht. Fragen Sie daher einfach bei Ihrer zuständigen Kammer nach. Die Mitarbeiter dort verfügen über verschiedenen Adressen von Beratern, die sich auf Ihre Fragestellung spezialisiert haben. Gründer-Coaching hat nun einmal kaum etwas mit den Anforderungen zu tun, die an einen GmbH-Geschäftsführer im Mittelstand oder an Vertriebs- und Marketingexperten gestellt werden.

Um Ihr individuelles Thema erfolgreich bearbeiten zu können,  muss der Coach über ein entsprechendes Profil verfügen:  Sind Sie im Handwerk tätig ist es ideal, wenn auch der Business-Coach über Erfahrung im Handwerk verfügt. Großunternehmen und Konzern „ticken“ anders.  Auch Freiberufler und Selbstständige werden sich mit einem Berater, der in Konzernen arbeitet, eher schwer tuen. Fragen Sie immer auch nach Referenzen und lassen Sie sich typische Aufgabenstellung durch den Berater beschreiben. Gehen Sie keine „langfristigen“ Verträgen ein.  Idealerweise buchen Sie Ihren Coach auf Stundenbasis. Damit können Sie einen Beratungsprozess beenden, wenn Sie sich nicht „wohl“ mit Ihrem Coach fühlen.

In Niedersachen helfen die zuständigen Kammer, wie z.B. die Handwerkskammer Hannover oder die IHK Hannover. In der Region Hannover stehen auch die Berater von hannoverImpuls mit Tips zur Verfügung.

Andere Quellen können Ihr Steuerberater oder Bank-Berater sein. Wenn Sie sich nicht „outen“ wollen, bringen Sie den berühmten „imaginären Dritten“ in’s Spiel: „Ich suche nach einem Coach für einen guten Bekannten. Welchen Berater sollte ich zum Thema XYZ mal ansprechen?“

Viel Erfolg !

 

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„Coaching ist ein sehr mühsames Geschäft“

„Die meisten ‚Nur-Coaches‘ werden kein langes Leben haben.“ so der Marketingexperte Bernhard Kuntz hat in einem Interview auf business-wissen.de – Nach seiner Überzeugung wird das Volumen des Coachingmarkts stark überschätzt. Im Interview mit Thomas Hönscheid beschreibt er Bedingungen und Möglichkeiten für angehende Coachs und veröffentlicht seine „12 provokante Thesen zum Coachingmarkt“. (Link zum Originalartikel)

  1. Coaching ist keine Profession. Eine Coachingausbildung ist in der Regel nur eine Zusatzausbildung, die das berufliche Profil zum Beispiel eines Trainers oder Beraters abrundet.
  2. Der Begriff Coaching hat sich zu einer Leerformel entwickelt. Unter diesem „Label“ werden aus Marketinggründen von den unterschiedlichsten Anbietern die unterschiedlichsten Leistungen angeboten.
  3. Der Coachingmarkt ist kleiner als die Medien und die Anbieter von Coachingausbildungen suggerieren. Er ist zumindest nicht groß genug, um alle Selbstständigen zu ernähren, deren Visitenkarte die Berufsbezeichnung „Coach“ ziert.
  4. Die meisten sogenannten Coachings, die von Unternehmen bezahlt werden, sind faktisch (individuelle) Trainings-on-the-job. Sie dienen primär dazu, die Coachees dazu zu qualifizieren, aus Firmensicht ihre Jobs (noch) besser wahrzunehmen.
  5. Viele Newcomer im Markt machen sich recht blauäugig als Coach selbstständig – zum Beispiel weil ihnen eine berufliche Alternative fehlt. Bei einer nüchternen Analyse ihrer Marktchancen müsste man ihnen vielfach von einer Existenzgründung als Coach abraten – sei es aufgrund mangelnder fachlicher Kompetenz oder aufgrund des fehlenden „Bisses“ sich als Unternehmer in dem hart umkämpften Coachingmarkt zu behaupten.
  6. Ein guter Coach braucht auch Fach-Know-how und/oder Feld-/Branchenerfahrung. Die aktuelle Diskussion in der Coachingszene unter anderem über das Thema Komplementär-Beratung ist das stillschweigende Eingeständnis, dass dieses Know-how und diese Erfahrung manchem Coach fehlt.
  7. Jede qualifizierte persönliche Beratung beinhaltet auch Coachingelemente. Deshalb ist und bleibt es für Kunden vielfach schleierhaft, was einen Coach von einem guten Berater unterscheidet.
  8. Je höher eine Person in der Hierarchie eines Unternehmens angesiedelt ist, um so weniger achtet sie bei der Auswahl eines „Coachs“ darauf, ob dieser eine Coachingausbildung absolviert hat. Die entscheidenden Auswahlkriterien sind die berufliche Biografie des Beraters und dessen Persönlichkeit.
  9. Das Coachinggeschäft ist primär ein regionales, bei Privatzahlern oft sogar ein lokales Geschäft. Denn nur sehr wenige Coachees sind bereit, beispielweise für ein zweistündiges Coaching weite Wegstrecken zu fahren (oder dem Coach die Reise sowie Reisezeit zu bezahlen). Deshalb sollte sich das Marketing eines Coachs auf die Region fokussieren.
  10. Das Coachinggeschäft mit Privatzahlern ist ein sehr steiniges Geschäft. Nur wenige Privatpersonen können oder sind bereit, die Honorare zu bezahlen, die Coachs fordern müssen, wenn sie mit Coaching allein ihren Lebensunterhalt verdienen und eventuell sogar eine Familie ernähren möchten.
  11. Coaching ist ein „People-Business“, das weitgehend vom Ruf eines Coaches und dessen persönlichen Kontakten lebt. Entsprechend wichtig ist es für die Vermarktung eines Coachs, dass er ein aktives Networking betreibt und in den Szenen, die seine Zielgruppen sind, Präsenz zeigt.
  12. Die meisten „Nur-Coaches“ werden kein langes Leben haben. Mindestens die Hälfte der Personen, die aktuell unter der Berufsbezeichnung Coach ihre Leistungen anbieten, werden in vier, fünf Jahren entweder wieder vom Markt verschwunden sein oder unter einer anderen Berufsbezeichnung ihre Dienste anbieten.

 
Auszug

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Coaching wird salonfähig

Wenn Führungskräfte ein Coaching haben wollen, gilt das oft als Makel. Dabei kann ein Berater von außen helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

den ganzen Artikel in der ZEIT online lesen -> hier

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Elf Geheimnisse des Führens

Schöner Artikel des Kollegen Christian Braun -> seinen Blog anklicken um den Originalartikel zu lesen.
Worum geht es?

3 Dimensionen von Führung

  • Lebensführung – wirkt auf die eigene Person, auf das Ich
  • Menschenführung – wirkt auf andere Menschen und auf die Kultur
  • Unternehmensführung – wirkt auf Ergebnisse, Produkte, Projekte und Dinge

und 11 wichtige Eigenschaften

1. Unerschütterliches Selbstvertrauen
Es beruht auf objektiver Selbsteinschätzung und genauer Kenntnis des eigenen Berufes. Niemand lässt sich von jemandem führen, dem es an Selbstvertrauen und Mut mangelt.

2. Selbstbeherrschung
Wer nicht im Stande ist, sich selbst zu beherrschen, der kann auch nicht über andere “herrschen”. Selbstkontrolle und Selbstdisziplin flößen Vertrauen ein und fordern den klugen Untergebenen zur Nachahmung auf.

3. Gerechtigkeitssinn
Ohne ein ausgeprägtes Gefühl für Fairness und Gerechtigkeit kann sich kein Vorgesetzter die Achtung seiner Untergebenen verschaffen und bewahren.

4. Unbeirrbarkeit
Wer häufig an seinen Entscheidungen zweifelt, und immer wieder seine Meinung ändert, beweist, dass er seiner selbst nicht sicher ist und deshalb andere auch nicht zum Erfolg führen kann.

5. Überlegtes Vorgehen
Die erfolgreiche Führungskraft plant, bevor sie handelt, und handelt entsprechend ihren Plänen. Wer blindlings alles dem Zufall oder seiner ‘Intuition’ überlässt und ohne wohldurchdachte, feste Pläne handelt, ist wie ein Schiff ohne Ruder.

6. Die Gewohnheit, alle Erwartungen zu übertreffen
Die wirkliche Führungskraft fordert von sich selbst stets mehr als von anderen.

7. Zuverlässigkeit
Schlampige, nachlässige, vergessliche oder sonst wie unzuverlässige Menschen werden niemals erfolgreiche Führungskräfte sein, weil solche Eigenschaften es ihnen unmöglich machen, die Achtung derer zu erringen, denen sie Anweisungen erteilen.

8. Einfühlungsvermögen und Verständnis
Sehr wichtig ist die Fähigkeit, sich in seine Mitarbeiter hineinzuversetzen, also deren Standpunkt, deren Wünsche und deren Sorgen nachzuvollziehen. Ein guter Vorgesetzter muss immer Verständnis für seine Untergebenen und ihre Nöte zeigen.

9. Ein Auge fürs Detail
Wer als Führungskraft Erfolg haben will, muss auch die scheinbar unbedeutenden Details des Arbeitsprozesses beherrschen – und bemerken.

10. Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen
Die erfolgreiche Führungskraft akzeptiert nicht nur – selbstverständlich – die Verantwortung für ihre eigenen Entscheidungen, sondern ist auch stets bereit, für die Fehler und Versäumnisse ihrer Untergebenen einzustehen. Für die mangelhaften Leistungen der Mitarbeiter ist der Vorgesetzte verantwortlich.

11. Fähigkeit der Zusammenarbeit
Die erfolgreiche Führungskraft muss die Fähigkeit der Zusammenarbeit beherrschen und pflegen. Das heißt, sie muss ihre Untergebenen zur Mitarbeit motivieren können, denn Führung beruht auf Macht, und Macht beruht auf tatkräftiger Unterstützung vonseiten des “Volkes”.

Napoleon Hill: Denke nach und werde reich. Die 13 Gesetze des Erfolgs. Ariston Verlag, 1966/2010.(amazon http://amzn.to/jGiLiq Achtung: verkürzte Ausgabe!)

 

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Das war ein wunderbares Osterfest

Nur Sonne und Erholung pur.
Ich habe mal auf „Internet“ verzichtet und kaum mit dem Mobiltelefon telefoniert.

Das geht tatsächlich noch.

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Förderprogramme für Gründer

1. Gründungszuschuss
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fördert Bezieher von Arbeitslosengeld I, die durch Aufnahme der selbständigen und hauptberuflichen Tätigkeit ihre Arbeitslosigkeit beenden. Der Gründungszuschuss ist steuerfrei. 

Bis etwa April 2012 gewährt die BA neun Monate lang zusätzlich zum Arbeitslosengeld 300 Euro pro Monat zur sozialen Absicherung und weitere sechs Monate lang 300 Euro pro Monat. Danach soll der Gründungszuschuss erheblich geringer ausfallen. Der Antrag wird bei der jeweiligen Agentur für Arbeit gestellt.

Weitere Informationen auf gruendungszuschuss.de

2. KfW-Gründerkredit-StartGeld
Die KfW Bankengruppe fördert mit dem KfW-Gründerkredit-StartGeld Gründer und junge Unternehmen, die noch nicht länger als drei Jahre am Markt sind. Der Programmzinssatz des Förderkredits orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes. Die Laufzeit beträgt fünf oder zehn Jahre.

Der Finanzierungshöchstbetrag: 100.000 Euro, davon bis zu 30.000 Euro für Betriebsmittel. Der Antrag auf die Förderung wird vor der Investition über die Hausbank gestellt.

Mehr Informationen auf den Seiten der KfW

3. KfW-Gründerkredit-Universell
Die KfW Bankengruppe fördert größere Gründungsvorhaben mit einem Kreditbedarf von mehr als 100.000 Euro mit dem KfW-Gründerkredit-Universell. Der Programmzinssatz orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarkts.

Damit können Gründer 100 Prozent ihrer Investitionen und Betriebsmittel finanzieren – inklusive Übernahmen von Unternehmen oder Unternehmensteilen in Form von Asset-Deals. Die KfW gewährt höchstens zehn Millionen Euro.

Mehr Informationen auf den Seiten der KfW

4. ERP-Kapital für Gründung
Die KfW Bankengruppe fördert Gründer und junge Unternehmen, die noch nicht länger als drei Jahre am Markt sind. Der Vorteil: Die Eigenkapitalbasis wird gestärkt. So erhalten Gründer schneller einen Kredit bei anderen Banken.

Der Zinssatz für dieses Programm liegt zunächst zwischen ein und zwei Prozent und steigt nach vier Jahren auf bis zu vier Prozent an. Der Höchstbetrag des Darlehens: 500.000 Euro.

Die Voraussetzung der Förderung: Es sind Eigenmittel vorhanden. Sie müssen in den alten Bundesländern mindestens 15 Prozent und in den neuen Ländern und Berlin mindestens zehn Prozent der Förderung betragen.

Mehr Informationen auf den Seiten der KfW

5. Gründercoaching Deutschland
Der Europäischer Sozialfonds (ESP) der Europäischen Union fördert über die KfW Mittelstandsbank Unternehmensberatungen für Gründer und junge Unternehmen. Die Voraussetzung: Die Gründung oder Übernahme des Unternehmens liegt noch nicht länger als fünf Jahre zurück.

Es wird ein Zuschuss zu den Beratungskosten von bis zu 90 Prozent gewährt. Nur registrierte Berater aus der KfW-Beraterbörse sind förderungsfähig.

Das Nettoberaterhonorar für die Beratung darf insgesamt nicht mehr als 6.000 Euro betragen. Das Tageshonorar wird bis zu einer Höhe von 800 Euro gefördert, darüber hinaus gehende Beträge sind selbst zu tragen.

Die Anträge werden über Regionalpartner wie den IHKs oder Wirtschaftsförderungen an die KfW weitergeleitet.

Mehr Informationen auf den Seiten der KfW

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Weiterbildungsoffensive (WOM Plus) für den Mittelstand läuft an

Niedersachsen hat das neue Förderprogramm „Weiterbildungsoffensive für den Mittelstand Plus“ (WOM Plus) gestartet. Im Rahmen des Programms können kleine und mittlere Unternehmen aus dem ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg, der bis an Bremen heranreichte, bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) Zuschüsse für betriebsspezifische Weiterbildungen beantragen.

Der Zuschuss beträgt bis zu 35 Prozent der Weiterbildungsausgaben für mittlere und bis zu 45 Prozent für kleine Unternehmen. Wenn ein Qualifizierungsprojekt ausschließlich für benachteiligte oder behinderte Beschäftigte durchgeführt wird, ist eine zusätzliche Erhöhung des Fördersatzes um bis zu 10 Prozent möglich. Für WOM Plus stehen 1,5 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung.

„Der demographische Wandel bringt es mit sich, dass das Arbeitskräfteangebot an Berufseinsteigern in den kommenden Jahren zurückgehen wird“, erläuterte Arbeits- und Wirtschaftsminister Jörg Bode. „Um die Fachkompetenzen im Betrieb nachhaltig abzusichern, müssen die niedersächsischen Unternehmen deshalb verstärkt in die Weiterbildung der vorhandenen Belegschaften investieren.“

Weitere Informationen: www.nbank.de

 

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Kostenloses E-Book „Führung 2020“ ab sofort zum Download

Gudrun Happich hat auf Ihrem Blog eine Sammlung von 10 interessante Artikeln veröffentlicht, die sich mit Herausforderungen und Lösungsansätzen für den Führungsalltag beschäftigen, heute und in 10 Jahren. Dazu gibt es noch einige direkte Kommentare sowie die Auswertung zweier Umfragen  zum Thema Führung 2020.

Alle Beiträge habt Gudrun Happich einem E-Book zusammengefasst, das ab sofort kostenlos heruntergeladen werden kann

http://leistungstraeger-blog.de/

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Kostenloser Online-Rechner für Strom- und Heizkosten

Die Energiespar-Rechner stammen von der ZukunftsAgentur Brandenburg

Vom Solarrechner bis zum Standby-Check

Der kostenlose Check umfasst insgesamt 14 Tools, darunter:

  • ein Solarrechner, der Hausbesitzern konkrete und einfache Hilfe bei der Frage bietet, ob sich die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach lohnt
  • ein Heizcheck zur Überprüfung der Heizkosten
  • ein Modernisierungsratgeber, der Aufschluss gibt, ob sich der Einbau neuer Fenster lohnt
  • ein Pumpencheck mit Hinweisen, ob der Austausch einer alten Heizungspumpe gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe sinnvoll ist
  • ein Standby-Check zur Reduktion von Stromkosten.

Die ZAB hat nach eigenen Angaben seit dem 1. April 2010 mehr als 1.500 Zugriffe auf den Rechner registriert. Das seien etwa vier Beratungen pro Tag. Die Agentur zähle ausschließlich abgeschlossene Beratungen.

Kostenlos abrufbarer Rechner im Web
Danke an das Team von mittelstanddirekt.de für den guten Tip.
Den Link zum Energiespar-Rechner finden Sie hier www.zab-energie.de

 

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Kurzpräsentation des eigenen Angebotes – Elevator Pitch

Elevator Pitch - die Kunst der effektiven Kurzpräsentation„Was machen Sie eigentlich beruflich?“ oder: „Was bieten Sie eigentlich an?“  Sie kennen diese Frage und kommen dann gelegentlich ins Stottern ? Gelegentlich wird die Frage auch als Aufforderung zum Vortrag über die 100jährige Erfolgsgeschichte des eigenen Unternehmens verstanden.

Der Fragende ist in genau diesem Moment und nur in diesem Moment an Ihnen interessiert und Sie sollten die Gelegenheit nutzen! Die Chance sich richtig zu präsentieren!“

Elevator Pitch bedeutet ursprünglich „Verkaufen im Aufzug“.  Für ein solches Gespräch haben Sie circa 30 Sekunden Zeit.  So lange fährt der Lift –  so lange kann Ihr Gegenüber nicht „weg“.

Wesentlich für den Erfolg eines  Elevator Pitch sind  gedankliche Bilder, Vergleiche und Beispiele gemäß der AIDA-Formel (Attention-Interest-Desire-Action).  Ihr Gegenüber soll Ihren weiter Aufmerksamkeit schenken, Sie können Ihren „Vorteil“ präsentieren,  Ihr Gegenüber wird den Nutzen für sich prüfen und bewerten. Fordern Sie ihn proaktiv zum handeln auf…

Bei der Vorbereitung Ihrer persönlichen Kurzpräsentation machen Sie sich Gedanken über das konkrete Ziel Ihres Elevator Pitches (Was will ich bei meinem Gegenüber erreichen?) Wenn Sie es gern komplexer mögen: Analysieren Sie den für Sie relevanten Markt,  Ihre  Zielgruppe und die Besonderheit der eigenen Produkte und/oder Dienstleistungen im Vergleich zu Ihren Wettbewerbern. Wenn Sie das alles verständlich und spannend in 30 Sekunden vortragen können, haben Sie es geschafft.  Ihr Elevator Pitch steht.

Für den Erfolg Ihres  Elevator Pitches zählen jedoch nicht nur ZDF (Zahlen, Daten und Fakten). Wesentlich entscheidend ist die emotionale Ansprache.  Dieses „gute Gefühl“ wecken Sie bei Ihrem Gesprächspartner durch eine bildhafte Sprache, die positive Assoziationen weckt.  Ihre Körpersprache und die Stimme sind wichtige Erfolgsfaktoren.

Marketing und letztlich Verkauf funktionieren nur, wenn Sie zum einen „Kontakte“ machen, also potentielle Kunden ansprechen und zweitens mit wenigen, klar verständlichen Sätzen erklären können, was Sie oder Ihr Produkt für den Gegenüber leisten können.  Kommen Sie hier nicht sofort auf den Punkt oder langweilen Sie sogar, dann ist die Verkaufschance „gelaufen“.  Das ist vollkommen normal. Wir beschäftigen uns immer nur mit den Dingen, die unserer Interesse finden. Ohne Interesse verweigert sich unser Gehirn.

Auch im Rahmen der beliebten Netzwerkarbeit ist es sehr wichtig den eigenen „Elevator Pitch“ zu beherrschen.  Die Art und Weise Ihrer persönlichen  Vorstellung entscheidet darüber, ob Sie das Interesse Ihres gegenüber erreichen.

Thomas Rupp hat weitere Information zum Thema Kurzpräsentation des eigenen Angebotes in einem pdf zusammengestellt.

 

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