Führen ohne Führung

Unter dem Titel „Führen ohne Führung“ hat Dr. Constantin Sander einen interessanten Artikel veröffentlicht.

Die Zeiten der Patriarchen sind vorbei. Modernes Management braucht sie nicht mehr. Ja, mehr noch, sie stehen modernem Management im Wege und erweisen sich als Hindernis für eine Anpassung an die Bedingungen einer komplexen, globalisierten Wirtschaft und Gesellschaft. Vernetzung heißt das Zauberwort und damit fallen auch die Autoritäten, so heißt es in der Netzwelt. Wirklich?

„Führungsbedürftige Mitarbeiter verdienen kein Lob, sondern Kontrolle“, sagt hingegen der Management-Coach Roland Jäger, und löst damit natürlich eine heftige Debatte aus. Erscheint er doch als Dinosaurier in einer Welt, für die selbst Teamarbeit schon fast ein Auslaufmodell ist und die holistische, global-transparente Wissensgesellschaft zum Credo des 21 Jahrhunderts avanciert. Barrierefreiheit duldet keine Macht und duldet kein Geheimnis. Wiki-Leaks-Gründer Julian Assange wird zum Robin Hood der Internetcommunity, grenzenlose Information wird zur berauschenden Droge, das Web 2.0 ist die Party der Informationsgesellschaft. Regeln stören nur, Macht sowieso. Und wozu brauchen wir eigentlich Führung, wenn wir doch reife Wissensarbeiter sind – informiert, engagiert und motiviert?

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